Klassenlager 5./6.Klasse im Juni 2011 in Uetendorf/BE

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Unser geniales Klassenlager in Uetendorf/BE

Vom 20.6.2011 bis am 25.6.2011 verbrachten wir unser Klassenlager in Uetendorf BE. Wir wohnten in einem Pfadfinderhaus, das am Rand von Uetendorf lag. Hinter dem Haus war eine grosse Spielwiese mit einer Feuerstelle. Gleich neben dem Haus lagen ein Tennisplatz, die Badi, die Schule mit einem Beachvolleyballfeld und ein riesiger Spielplatz. Das Haus hatte eine Veranda aus Holz, die sich über die ganze Länge des Hauses erstreckte. Die Wand vor der Veranda bestand aus
riesigen Fenstern. Das Haus hatte drei Schläge, in den Schlägen hatte es Kajütenbetten. Wir assen in einem schönen, grossen Raum mit direktem Zugang zur Küche. Die Küche hatte leider keinen Geschirrspüler, dafür waren aber das Haus und die Umgebung wunderschön.

Auch das Essen war lecker. Am Montag haben Chiara, Sarina, Nathalie, Moreno, Bastri und Michelle E. Spätzli mit Bratensauce und Hacktätschli gekocht, zum Dessert gab es Schokoladencréme. Dienstagmittag stand Riz Casimir auf dem Tisch, gemacht von Ronny, Marco, Martina, Aaron, Celina und Michelle B. Am Mittwochabend haben Mirco, Megan, Celine, Lukas, Sarah und Alex Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus gekocht. Am letzten Abend, nämlich dem Donnerstagabend, gab es einen Spaghetti-Plausch mit folgenden Saucen: Cinque Pi, Napoli und Carbonara, gekocht von Laura, Daniele, Sabrina, Andy, Willy und Philip. Als Nachtisch gab es dann noch Schokobananen vom Feuer. Laut Umfrage haben die Spätzli mit den Hacktätschli am besten geschmeckt.

Am Montag, am ersten Tag des Klassenlagers, fand ein Foto-OL statt. Wir mussten durch ganz Uetendorf rennen und verschiedene Gebäude oder Sehenswürdigkeiten anhand von Fotos finden und in der Karte von Uetendorf einzeichnen. In jeder 3er-Gruppe musste mindestens ein 6.Klässler oder eine 6.Klässlerin dabei sein. Wir hatten insgesamt 16 Bilder. Mit einem Bild hat uns Frau Wittwer reingelegt, denn sie hat ein Bild vom Brienzersee dazugetan!

Am Dienstagmorgen gingen wir in die Badi Uetendorf. In der Badi hatte eine Oberstufenschule ihren Sporttag, deshalb durften wir zuerst nicht ins grosse Bad und auf die Rutschbahn. Wir amüsierten uns im Babybad. In der Badi hatte es auch einen Kiosk mit vielen leckeren Süssigkeiten. Eine Stunde später durften wir ins grosse Bad und auf die Rutschbahn, nur die Sprungtürme waren noch gesperrt. Am Mittwochnachmittag gingen wir wieder in die Badi und konnten dann alles benutzen. Auf der Rutschbahn waren die Jungs langsamer als die Mädchen, weil sie längere Badehosen trugen. Die einen machten coole Tricks vom Sprungbrett, andere sprangen einfach hinunter. Am Mittwoch wurden wir während dem Baden vom Regen überrascht! Wir blieben deshalb nur kurz.

Am Dienstagabend um acht Uhr begann die Führung hinter die Kulissen der Tell Festspiele in Interlaken. Gleich am Anfang wurden wir von unserem Führer empfangen, verstauten unser Gepäck und waren bereit hinter die Kulissen des Spektakels zu schauen. Es war ganz schön und spannend!  Leider fing es stark zu regnen an und es stoppte erst kurz vor der Aufführung wieder. Wir verabschiedeten uns von unserem Führer, holten unser Gepäck, suchten uns einen Sitzplatz im trockenen Zelt und grillten unsere Würste. Als wir unsere leckeren Bratwürste und Cervelats gegessen hatten, hatten wir noch Zeit, um eine Ausstellung mit kleinen Accessoires von Willhelm Tell zu besichtigen. Danach begann die Aufführung. Am Anfang der Geschichte war es sehr verwirrend, denn man wusste noch nicht so genau, welche Person welche Rolle spielte. Doch mit der Zeit verstand man immer mehr. Die Aufführung war echt gestaltet. Lebende Tiere waren zu sehen und die Häuser waren sehr gross nachgebaut.
Die Aufführung ist den Laienschauspielern wirklich gelungen. Wir kamen dann um Mitternacht zurück zum Lagerhaus. Wir waren alle sehr müde und schliefen schnell ein. Es war ein schöner, aber auch anstrengender Tag.

Nach einer kurzen Nacht frühstückten wir und wenig später gingen wir auf den Zug nach Thun für einen Besuch des Schlosses. Als wir im dort ankamen, gingen wir eine Runde um das Schloss herum. Danach begrüsste uns die Führerin mit einem Rätsel über die Geschichte des Schloss Thuns. Wir massen die Tiefe des Brunnens im Innenhof. Der Brunnen ist 31,6 Meter tief, gleich wie der Turm des Schlosses hoch ist. Wir gingen in das Schloss hinein, besichtigten den Rittersaal mit seinem riesigen Kamin. Dann gingen wir einen Stock tiefer, da fanden wir viele verschiedene Waffen und Bilder. Wir durften sogar einen 5 Kilo schweren Helm aufsetzen und eine Hellebarde halten. Zum Schluss gingen wir noch auf den Dachboden und in die Türme des Schlosses. Von dort hatten wir eine tolle Aussicht auf die Stadt Thun. Weil wir so brav waren und toll mitgemacht hatten, durften wir noch in die Waffenkammer. Das Schloss Thun ist sehr eindrücklich.

Am Donnerstag gingen wir ins Ballenbergmuseum. Dort hatte einen grossen Eingang, hinter dem sich ein Innenhof befand. In diesem Hof standen zwei Pferdekutschen, die leider nicht für uns bestimmt waren. Wir schauten verschiedene alte Häuser an. Davon gab es sehr viele. Sie waren am Ursprungsort abgebaut und im Ballenberg wieder genau gleich aufgebaut worden. Sie waren alle aus verschiedenen Regionen der Schweiz. Es gab auch verschiedene Pflanzen, Tiere, Bäume und Äcker zu betrachten. Bei den Pflanzen gab es sogar Laternen mit Geruchsproben. Man konnte wie früher hobeln und Nägel in verschiedenartige Holzblöcke hämmern. Die Buche war am weichsten und die Tanne am härtesten. Dann suchten wir eine Brätlistelle und die Leiter machten ein Feuer. Die einen konnten dort bleiben und die anderen konnten in ein Spielhaus mit Kreiseln und Holzpferden gehen. Als das Feuer brannte, mussten alle wieder zurück und es gab feine Cervelats und Bratwürste. Danach konnten wir uns aufteilen. Eine Gruppe ging ins Tessin und die andere in die Innerschweiz. Danach gingen wir gemütlich nach Uetendorf zurück. Der Besuch des Ballenbergmuseums ist sehr empfehlenswert.

Am letzten Abend machten wir zuerst zwei Spiele. Am Anfang mussten wir jemanden stylen und danach gab es eine kleine Modeshow. Wir bildeten vier Gruppen mit je sechs Personen. Einer der Schüler oder der Schülerinnen wurde von Kopf bis Fuss gestylt. Diese Person musste in dreissig Minuten ausgeflippt und auffallend gekleidet, geschminkt werden und danach gegen die anderen Gestylten der Gruppe antreten. Die Moderatorin war unsere Lehrerin Frau Wittwer. Die Jury bestand aus Frau Wittwers Mutter, Frau Mosimann und Frau Amsler. Alle Gruppen gewannen jeweils in einer eigenen Kategorie. Danach gab es nochmals ein Spiel, da mussten wir mit Kichererbsen und Zahnstocher einen möglichst hohen Turm bauen. Anschliessend ging es mit der Disco los. Es gab Süsses und Salziges zu essen. Fast alle haben zu lauter Musik getanzt.

Die Woche ging schnell vorbei. Am Freitag putzten wir das Haus und fuhren zurück nach Hause.