Die letzten 20 Jahre

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Stetten war bis in die fünfziger Jahre ein armes Dorf, dessen Bewohner zum grössten Teil von der Landwirtschaft lebten. Schon Mitte der 50er Jahre wurden die ersten Städter auf die schöne Wohnlage Stettens aufmerksam. Mit dem Einsetzen einer immer besser werdenden Wirtschaftslage und mit wachsender Mobilität der Bevölkerung wurde der Wunsch des Wohnens auf dem Lande immer aktueller. Bauland in Stetten wurde gefragt, eine rege Bautätigkeit setzte ein, die sich bis heute fortsetzt. Alte Bauernhäuser wurden gekauft und mit grossem Aufwand renoviert und ausgebaut. Bauland in Stetten wurde gefragt, eine rege Bautätigkeit setzte ein, die sich bis zum heutigen Tag fortsetzt. Die ersten "Stadtflüchtlinge" bezahlten noch 50 Rp. für den Quadratmeter Bauland! Eine gewaltige Steigerung zu den heute bis zu 500 Fr. / m2 Bauland an attraktiver Lage!

Schon 1964 wurde eine erste Bauordnung erlassen. Der Gemeinderat war bestrebt, die Bautätigkeit im Griffe zu behalten. 1969 begann, parallel zur Güterzusammenlegung des landwirtschaftlichen Landes, eine Baulandumlegung, die die 47 ha grosse Bauzone neu ordnete.

1973 wurde die Kanalisation der Gemeinde der ARA Röti angeschlossen. Um eine unkontrollierbare, unsystematische Überbauung zu verhindern, wurden und werden immer relativ kleine Wohngebiete oder -zonen erschlossen. Gleichzeitig besteht damit Gewähr, dass die Gemeinde nicht zu schnell wächst und die Neuzuzüger Gelegenheit finden, sich zu integrieren. Die letzte grosse Neuerschliessung umfasste das Gebiet Schalmenacker am östlichen Rand des Dorfes. Hier wurden in zwei Etappen insgesamt 100'000 m2 Bauland der Bebauung zugeführt (70'000 m2 und 30'000 m2).